[Ausgelesen] Peace Food

Ich lese gerade ein Buch von Ruediger Dahlke mit dem Titel „Peace Food“. Darin propagiert der Autor die Vorzüge einer veganen Ernährung.

Ruediger Dahlke, der Name sagte mir irgendwas. Als ich das Buch mitgenommen hatte, hatte ich nicht auf den Autoren geachtet. Das liegt daran, dass ich mir Namen ohnehin schlecht merken kann.

Ich dachte bei Ruediger Dahlke an jemand aus dem Fernsehen. Allerdings stellte ich schnell fest, dass ich den Namen in meiner Zeit als Buchhändlerin mehrfach gehört hatte, da es die Verkaufszahlen der Buchhändler in die Höhe treibt.

Der Mann, der als Mediziner, Psychotherapeut, Reinkarnationstherapist und Esoterik-Autor arbeitet und mit seinen Büchern zum Millionär geworden sein soll, ist mir vor allem durch „Krankheit als Symbol“ bekannt, in dem er seinen psychologisierenden Blick auf Krankheiten beschreibt.

In Peace Food geht es also um Veganismus – oder wie viele Veganer sagen würden- um Vegankost und seine Notwendigkeit für den moderen Menschen. Glaubt man dem Autor (und den von ihm angeführten Studien, die allerdings fast allesamt umstritten sind), so ist – neben psychologischen Gründen (z.B. kriegen Frauen laut ihm offenbar Brustkrebs, weil sie ihre Rolle als Frau nicht akzeptieren) – die nicht-vegane Kost der heutigen Menschen Grund für die Mehrheit der Todesfälle unter den Menschen in der westlichen Welt.

Im ersten Teil des Buches geht es um genau diesen Aspekt: die zahlreichen Krankheiten, die durch nicht-vegane Nahrung beim Menschen ausgelöst oder verschlechtert werden. Da wären: Herz-Kreislauferkrankungen (allen voran Herzinfarkt), Krebs, Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Diabetes Typ 1), Osteoporose, Fettsucht, Typ-2-Diabetes, Demenz und Alzheimer. Dieser Teil macht den größten Teil des Buches aus.

Im zweiten Teil geht es dann um das Leid der Tiere in den Meeren, der Massentierhaltung, den Milchviehbetrieben und den Schlachthäusern. Einleuchtend, einigem stimme ich zu, leider was die Fakten betrifft zumindest teilweise fragwürdig. Einiges möchte ich noch nachprüfen, bin aber noch nicht dazu gekommen.

Im dritten Teil geht es dann darum, wie man sein Hormonsystem und seine „Glückshormene“ in Gang bringt, indem man die Sonne und Fasten zuhilfe nimmt.

Im vierten und letzten Teil findet man dann einige vegane Rezepte.

Mehr möchte ich eigentlich nicht dazu schreiben, außer vielleicht: Kauft es nicht! Lest es nichteinmal! Es lohnt nicht.

Über Sabrina

Ich mag Schafe, Pferde, Hühner, meinen Ehemann Herr Nagezahn (:-D), Tee, Stricken und andere textile Handarbeiten, lese gerne Sachbücher und esse, koche und backe gerne. Noch lebe ich in einer Großstadt, bald geht es jedoch wieder zurück aufs (flache) Land!
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